04.07.2021

Brandschutzmanagement

Notausgang

Unter Brandschutzmanagement versteht man die Planung, Organisation und Ausführung von Brandschutzmaßnahmen. Dabei müssen sowohl öffentlich-rechtliche Vorschriften als auch betriebseigene Standards und Auflagen beachtet werden. Innerhalb des Brandschutzmanagements werden verschiedene Teildisziplinen vereint, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem Risikomanagement bzw. der Gefahrenanalyse liegt. Das Brandschutzmanagement bzw. der Brandschutzmanager sollte i.d.R. bei Änderungen oder Erweiterungen der Unternehmensprozesse mit einbezogen werden.

Risiko- und Schadensanalyse

Durch eine Bestandsaufnahme im Unternehmen kann der Brandschutzbeauftragte die Situation erfassen und anhand dessen eine Risikoidentifikation vornehmen.

Nach diesen Ergebnissen sind dann die

Brandschutzmaßnahmen zu gestalten. Im weiteren Verlauf kann dann die Risikobewertung erfolgen, auf deren Grundlage Schadensszenarien mit möglichen Schadensursachen und -folgen konstruiert werden können.

Aus diesen Szenarien ist es dann möglich, die eventuellen Folgeschäden aus einem Schadensfall abzuleiten, z.B.

  • Betriebsunterbrechung,
  • Produktionsausfall,
  • Image- und Kundenverlust.

In Zusammenarbeit mit anderen Schnittstellen bzw. Abteilungen wie Produktion, Einkauf, Personal und Lagerhaltung können dann Wiederanlaufpläne im Rahmen des Business Continuity Management erstellt werden.

Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Betriebliches Brandschutzmanagement“. Den vollständigen Beitrag und weitere interessante Artikel zu diesem Thema finden Sie im Produkt.

Zum Produkt "Betriebliches Brandschutzmanagement"