07.04.2016

Anlagentechnischer Brandschutz – Definition

CO2-Feuerlöscher

Unter den anlagentechnischen Brandschutz fallen alle technischen Einrichtungen und Anlagen, die im Brandschutz präventiv oder operativ eingesetzt werden. Dazu zählen Einrichtungen aus verschiedenen Bereichen wie Brandmelde- und Warnanlagen, jegliche Feuerlöscheinrichtungen wie der Handfeuerlöscher oder Sprinkleranlagen, aber auch Einrichtungen, die die Flucht von Personen vereinfachen, beispielsweise Sicherheitsbeleuchtung.

Prüfung, Wartung und Instandsetzung

Um im Notfall voll funktions- und einsatzfähige Brandschutzeinrichtungen verwenden zu können, ist es wichtig, die Anlagen regelmäßig von einer sachkundigen Person überprüfen und warten zu lassen.

Als sachkundig gilt, wer aufgrund fachlicher Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse über die zu prüfenden und zu wartenden Einrichtungen und Anlagen besitzt. Außerdem muss ein Sachkundiger mit den aktuellen Arbeitsschutzvorschriften sowie Unfallverhütungsvorschriften und Richtlinien so weit vertraut sein, dass er den ordnungsgemäßen Zustand der Brandschutzeinrichtungen beurteilen kann.

Bei der Prüfung brandschutztechnischer Anlagen unterscheidet man grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Arten:

  • Typprüfung
  • Abnahmeprüfung
  • wiederkehrende Prüfung
Autor: WEKA Redaktion