Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Kohlendioxid

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Kohlendioxid (CO2 – auch Kohlenstoffdioxid oder unkorrekterweise auch Kohlensäure genannt) ist ein farbloses, geruchloses Gas, das leicht säuerlich schmeckt. Es entsteht bei der vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigem Brennstoff. Bei Normaltemperatur lässt sich CO2 durch einen Druck von etwa 57 bar zu einer farblosen, leicht beweglichen Flüssigkeit verflüssigen. Verwendung findet CO2 in Form von Schnee, Nebel oder Gas sowohl in ortsfesten Anlagen als auch in fahrbaren oder tragbaren Feuerlöschgeräten. Geeignet ist es besonders gegen Brände der Brandklasse B und in empfindlichen Anlagen (Labors, elektrische Anlagen usw.). Bemerkenswert ist, dass CO2 als Löschmittel keine schädlichen Rückstände hinterlässt und somit als das „sauberste“ Löschmittel gilt.

Kohlendioxid-Löschanlagen

CO2-Feuerlöschanlagen sind stationäre Löschanlagen, deren Auslösung selbsttätig und/oder von Hand erfolgen kann. Sie werden eingesetzt, wenn bereits in der Anfangsphase mit einer schnellen Brandausbreitung zu rechnen ist.

CO2-Löschanlagen werden als Raumschutzanlagen (Flutung eines Raums) oder als Objektschutzanlagen (Schutz eines einzelnen Objekts) eingesetzt. Insbesondere bei Raumschutzanlagen ist eine Warnanlage zum Schutz von Personen erforderlich.

Einsatzgebiete für CO2-Löschanlagen sind insbesondere Fabrikations- und Lagerräume für brennbare Flüssigkeiten (z.B. Lacke oder Farbspritzräume) und Räume mit elektrischen Einrichtungen (wie unter anderem Transformatoren, Schalteinrichtungen) …

Autor: WEKA Fachredaktion

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