23.06.2016

Entzündbare Flüssigkeit

Eine entzündbare Flüssigkeit zählt zu den Gefahrstoffen. Sie hat die Eigenschaft, nach Entzündung selbstständig abzubrennen. Man unterscheidet zwischen entzündlichen, leicht entzündlichen und hochentzündlichen Flüssigkeiten. Diese werden unter dem Oberbegriff „brennbare Flüssigkeiten“ zusammengefasst. Die Einteilung ist abhängig vom jeweiligen Flammpunkt der Flüssigkeit. Dieser ist der niedrigste Temperaturpunkt, bei dem die Flüssigkeit durch vorheriges Abgeben von Gasen oder Dämpfen durch Hinzuziehen einer Zündquelle entfacht.

Neben der Eigenschaft des Flammpunkts sind entzündbare Flüssigkeiten darüber hinaus oft auch giftig, gesundheits- oder umweltschädlich. Dennoch finden sie in der Praxis starke Anwendung. Beispielsweise werden sie für die Herstellung von Farbe, Kleber oder Reinigungsmitteln herangezogen. Als gefährlich ist dabei nicht die Flüssigkeit an sich einzustufen, sondern die von ihr abgegebenen Gase und Dämpfe.

Einteilung brennbarer Flüssigkeiten

Ob eine brennbare Flüssigkeit als entzündlich, leicht entzündlich oder hochentzündlich eingestuft wird, ist von ihrem Flammpunkt abhängig. Bei hochentzündlichen Flüssigkeiten wie beispielsweise Ether liegt der Flammpunkt bereits bei 0 °C. Leicht entzündliche Flüssigkeiten weisen einen Flammpunkt zwischen 0 und 21 °C auf. Zu ihnen gehören Flüssigkeiten wie Nitrolackverdünnung oder Ethanol. Bei entzündlichen Flüssigkeiten beträgt der Flammpunkt 21 bis 55 °C. Dies sind also die Flüssigkeiten, die der größten Hitze ausgesetzt …

Autor: WEKA Fachredaktion

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