Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Gefahrstoffmanagement“
21.07.2016

GHS

© ArtboyAnimation/​iStock/​Thinkstock

Das „Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals“, kurz GHS, ist ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen. Ausschlaggebend hierfür war eine global sehr unterschiedliche Einordnung und Kennzeichnung verschiedener Stoffe, was in Sachen Transport, Verbraucher-, Arbeits- und Umweltschutz immer wieder Probleme verursachte. In der EU wird das GHS durch die CLP-Verordnung umgesetzt.

Gefahrenpiktogramme lösen Gefahrensymbole ab

Eine zentrale Neuerung, die das GHS mit sich bringt, ist die Einführung neuer Gefahrenpiktogramme, die die alten Gefahrensymbole ablösen sollen. So werden Gefahrstoffe und Gemische zukünftig nicht mehr mit den schwarz-orange-farbenen Symbolen, sondern mit rot umrandeten schwarzen Piktogrammen auf weißem Grund gekennzeichnet. Außerdem können die alten Symbole nicht genau auf die GHS-Piktogramme übertragen werden, da manche dieser neuen Piktogramme mehrere der alten Symbole abdecken. Die Gefahrenpiktogramme müssen auf dem Kennzeichnungsetikett angegeben werden.

Zusätzlich dazu müssen auf dem Kennzeichnungsetikett sogenannte Signalwörter angegeben werden. Diese heißen je nach Gefahrenkategorie „Gefahr“ (größere Gefahren) oder „Achtung“ (weniger große Gefahren).

Gefahrenhinweise und Sicherheitshinweise

Neu sind ebenfalls die sogenannten H-Sätze (hazard statements) und P-Sätze (precautionary statements). Diese lassen sich mit den ehemaligen R- und S-Sätzen vergleichen und müssen auch …

Autor: WEKA Fachredaktion

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