Lithiumbatterien: Versicherer empfehlen bessere Ausbildung
Zuletzt aktualisiert am: 17. März 2023

Die Risiken beim Transport von Lithium-Ionen-Batterien beunruhigen Transportversicherer nach einigen großen Schadensereignissen besonders. Die Transportversicherer TT Club und UK P&I Club gehen davon aus, dass mit der wachsenden Nachfrage nach Geräten – vom Mobiltelefon bis zum Elektrofahrzeug – auch die Zahl der Transporte von Lithium-Ionen-Batterien noch weiter steigen wird.
Um das Brandrisiko zu mindern, das von Li-Ionen-Batterien auf Autotransportern und in Frachtcontainern ausgehen kann, empfehlen die Versicherer Maßnahmen vor allem in den Bereichen
- Lagerung und
- Transport.
Unternehmen in den Transportketten müssten sicherstellen, dass
- das Landpersonal in den korrekten Verpackungs- und Handhabungsverfahren geschult ist,
- Seeleute eine Schulung zur Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Batterien absolviert haben,
- der Ladezustand der Batterie den optimalen Wert für den Transport erreicht,
- Elektrofahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit gekennzeichnet sind, um Problemen beim Laden/Entladen vorzubeugen,
- Elektrofahrzeuge ordnungsgemäß gesichert sind, um ein Verrutschen während des Transports zu verhindern.
An Bord ist alles entscheidend, was zur frühzeitigen Branderkennung beiträgt. Dazu gehören Wach- und Feuerpatrouillen sowie der Einsatz von Wärmescannern, Gasdetektoren, Wärme- und Rauchdetektoren.