Wegfall der Gasspeicherumlage: Auswirkungen auf Unternehmen
Die Bundesregierung hat den schrittweisen Wegfall der Gasspeicherumlage angekündigt. Damit soll eine weitere Entlastung bei den Energiekosten erreicht werden.
Zuletzt aktualisiert am: 22. Juni 2026

Die Gasspeicherumlage war ursprünglich eingeführt worden, um die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher zur Sicherung der Energieversorgung zu finanzieren. Vor dem Hintergrund einer stabilisierten Versorgungslage wird die Umlage nun schrittweise zurückgeführt.
Einordnung
Der am 17. April 2026 angekündigte Wegfall der Gasspeicherumlage ist Teil der energiepolitischen Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise für Unternehmen und Verbraucher. Besonders relevant ist er für Unternehmen mit hohem Erdgasverbrauch.
Die Entwicklung zeigt zugleich, dass sich energiepolitische Maßnahmen zunehmend von kurzfristigen Kriseninstrumenten hin zu längerfristigen Entlastungs- und Transformationsstrategien verschieben.
Für Unternehmen können sich daraus spürbare Auswirkungen auf Gasbezugskosten und bestehende Lieferverträge ergeben. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung der Gaspreise weiterhin von internationalen Markt- und Infrastrukturentwicklungen abhängig.
Wesentliche Entwicklungen
- schrittweiser Wegfall der Gasspeicherumlage
- Entlastung bei den Gasbezugskosten
- Auswirkungen insbesondere für gasintensive Unternehmen
- Teil der energiepolitischen Entlastungsmaßnahmen 2026
Unternehmen sollten prüfen, inwieweit sich durch den Wegfall der Umlage Veränderungen bei Energiekosten und bestehenden Lieferverträgen ergeben.
Weitere Informationen
Bundesregierung: Niedrigere Energiekosten für alle
www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/senkung-energiepreise-haushalt-2358526