04.08.2016

Löschanlage

(Feuer-)Löschanlagen sind ständig betriebsbereite technische Anlagen, die einen Brand mit einem Löschmittel löschen. Sie werden unterteilt in ortsfeste (stationäre) Löschanlagen und halbstationäre (teilbewegliche) Löschanlagen. Löschanlagen werden eingesetzt zum Raumschutz (Schutz der Gesamtheit der in einem brandschutztechnisch abgetrennten Raum befindlichen Einrichtungen), Objektschutz (Schutz einer einzelnen Einrichtung, z.B. Maschine, innerhalb eines Raums oder im Freien) und Personenschutz (Löschanlagen, die im Rahmen eines Brandschutzkonzepts ein wesentlicher Teil des Konzepts zum Schutz von Menschenleben sind).

Arten von Löschanlagen

Zum Schutz von Räumen, Objekten und Personen existieren verschiedene Arten von Löschanlagen. Abhängig von den Löschmitteln werden sie den folgenden drei Oberkategorien zugeordnet:

  • Wasserlöschanlagen: Hierzu zählen die häufig verwendeten Sprinkleranlagen in Bürogebäuden oder Lagerhallen, Sprühwasserlöschanlagen sowie Wassernebel-Löschanlagen und Schaum-Löschanlagen.

  • Gaslöschanlagen: Hierzu zählen Löschanlagen, die als Löschmittel mit Kohlenstoffdioxid gefüllt sind, bzw. sämtliche chemischen Löschanlagen.

  • Weitere Löschanlagen sind Pulver-Löschanalgen und Explosionsschutzanlagen.

Gleich, um welche Löschanlage es sich handelt, wird das entsprechende Löschmittel stets durch Rohrleitungen auf direktem Weg zum Brandherd geleitet. Wann und in welcher Form die Löschanlagen ausgelöst werden, hängt von der Befüllmenge und der Bauart ab.

Autoren: Peter Proschek , WEKA

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