News | Personalrat 23.01.2017

Demografischer Wandel als Herausforderung für das Personalmanagement begreifen

Fachkräftemangel beschäftigt auch Personalratsmitglieder. Mit Altersstrukturanalysen allein lässt er sich nicht beheben. Die Digitalisierung kann bei der Mitarbeiterauswahl zwar eine Rolle spielen, doch damit lässt sich der Mangel allein auch nicht beheben. Das Institut für Verwaltungsberatung hat jetzt eine 20-seitige Studie erstellt, in der sie wichtige Ergebnisse von Befragungen der für Personal Verantwortlichen in den Bereichen des Bundes, der Länder und der Kommunen zusammengefasst hat.

Problem: Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel ist bei vielen Beschäftigten im Personalmanagement als Problem erkannt worden. Wie agieren aktuell die Behörden und Betriebe im öffentlichen Dienst? Mehrheitlich werden Altersstrukturanalysen genutzt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Viele der befragten Verwaltungen führen auch Abwesenheits- und Fehlzeitenanalysen durch, um festzustellen, ob Beschäftigte in bestimmten Arbeitsbereichen besonders häufig krank sind und welche Gründe das möglicherweise hat.

 

Problemlösung

Gewinnung, Bindung, Entwicklung und Gesunderhaltung des Personals sind daher die erfolgskritischen Faktoren einer strategischen Personalarbeit. Viele Verwaltungen setzen bei der Bewerberansprache in zunehmenden Maß auf Online-Jobbörsen und Social-Media-Kanäle. Personalplanung, Personalentwicklung und Personalgewinnung sind Handlungsfelder, den Personalmangel systematisch zu unterbinden. Mit der vorliegenden Studie soll ein Überblick zum derzeitigen Stand des Personalmanagements in Verwaltungen aller staatlichen Gliederungsebenen angeboten werden. Die Studie kann über das Internet bezogen werden: www.personalmanagement-studie.de

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)