Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“
10.10.2016

Umverpackung

GastransporterTeka77/​iStock/​Thinkstock

Früher galten eine Schrumpffolie, eine äußere Schutzverpackung wie eine Kiste oder ein Verschlag, in denen sich Versandstücke befanden, als Ladehilfsmittel. Diese Mittel werden nun als Umverpackung bezeichnet und verwendet:Unter Umverpackung versteht man nun eine Umschließung, die (im Fall der Klasse 7 von einem einzigen Absender) für die Aufnahme eines oder mehrerer Versandstücke und für die Bildung einer Einheit zur leichteren Handhabung und Verladung während der Beförderung verwendet wird (Abschnitt 1.2.1 ADR/RID/ADN/IMDG-Code).

Umverpackungen (Abschnitt 5.1.2 ADR/RID/ADN/IMDG-Code)

Eine Dehn- oder Schrumpffolie ist keine Außenverpackung nach Teil 4 ADR/RID/ADN/IMDG-Code (Abgrenzung zum Sack aus Kunststoffgewebe Unterabschnitt 6.1.4.16). Trays in Dehn- oder Schrumpffolie, die den Vorschriften der Unterabschnitte 4.1.1.1, 4.1.1.2 und 4.1.1.4 bis 4.1.1.8 entsprechen, sind jedoch als Außenverpackung für Gegenstände nach Kapitel 3.4 zulässig, mit Ausnahme von Gegenständen der Unterklasse 1.4 Verträglichkeitsgruppe S (Abschnitt 3.4.3 neu ADR 2013).

Beispiele

  • Paletten wie Ladepaletten, Flachpaletten, Boxpaletten, auf/in die mehrere Versandstücke gestellt oder gestapelt werden und die durch Kunststoffbänder, Schrumpf- oder Dehnfolie oder andere geeignete Mittel gesichert werden

  • äußere Schutzverpackungen wie Kisten, Stülpkartons oder Verschläge

Eine Umverpackung muss mit dem Aufdruck „Umverpackung“ (auch in einer der Amtssprachen eines ADR-Vertragsstaates oder RID-Mitgliedsstaats …

Autor: WEKA Redaktion 

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