Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Elektrischer Strom

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der elektrische Strom wird in erster Linie durch die Feldtheorie beschrieben. Ursache dieser Felder sind elektrische Ladungen, zum Beispiel Elektronen oder Ionen. Unter einem Elektron versteht man das elektrisch negativ geladene Elementarteilchen. Elektronen bewegen sich auf den sogenannten Elektronenhüllen der Atome. Jedes neutrale Atom wird von so vielen Elektronen umkreist, wie seine Ordnungszahl angibt. Elektronen sind sozusagen die Träger des elektrischen Stroms in Metallen und in Halbleitern. Dabei bewegen sie sich in den Zwischenräumen des Metallkristallgitters. Wenn an einer Stelle gegenüber der Umwelt ein Überschuss zum Beispiel von Elektronen herrscht, entsteht ein elektrisches Feld.

Gleichstrom und Wechselstrom

Bei Gleichstrom sind Richtung und Größe des Stroms unabhängig von der Zeit. Die Richtung vom Pluspol zum Minuspol wird als positiv bezeichnet (technische Stromrichtung; tatsächlich wandern die Elektronen allerdings vom Minus- zum Pluspol). Die Strommessung erfolgt mit einem Amperemeter (A) im Stromweg, die Spannungsmessung mit einem Voltmeter (V) im Nebenschluss.

Ein Strom, der sich periodisch (meist sinusförmig) in Größe und Richtung ändert, heißt Wechselstrom. Die Änderungshäufigkeit f pro Sekunde wird in Hertz (Hz) angegeben. Eine besondere technische Bedeutung liegt in den günstigen Eigenschaften des Wechselstroms für die Spannungsänderung durch Transformatoren, wodurch eine relativ einfache Anpassung an die Verwendungsbedingungen, zum Beispiel …

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