News | Management
18.05.2016

IT-Outsourcing ist angesagt

IT-Outsourcing: Wozu gibt es Gelbe Seiten? Manches lässt man besser durch jemanden erledigen, der sich damit auskennt. So auch mit IT-Leistungen. Längst ist es mit Bordmitteln selbst in kleineren Unternehmen kaum noch getan. Man outsourct jetzt.

Outsourcing von IT-Leistungen© mast3r /​ fotolia.com

Unternehmen geben IT in Auftrag

Berlin, 18. Mai 2016 – Die große Mehrheit der Unternehmen gibt IT in Auftrag. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach haben bereits 82 Prozent der befragten Unternehmen Teile ihrer IT-Leistungen ausgelagert, also rund acht von zehn Unternehmen.

Die Umfrageergebnisse stammen aus dem Bitkom Digital Office Index 2016. Er zeigt den aktuellen Stand und die Effekte der Digitalisierung deutscher Unternehmen.

IT-Outsourcing: Umfrage in deutschen Chefetagen

Bei der Umfrage wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.108 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt.

Die Fragestellung lautete: „Hat Ihr Unternehmen IT-Leistungen an einen externen Dienstleister ausgelagert?“. Die Antwortmöglichkeiten waren: „Ja“, „Nein“ und „Weiß nicht/keine Angabe“.

Unterschiede beim IT-Outsourcing nach Branchen

Die Anzahl der Auftragsvergaben an fremde IT-Dienstleister variiert dabei nach Branche:

  1. Am häufigsten werden externe IT-Dienstleister von Unternehmen aus der Transport- und Logistikbranche (86 Prozent) sowie
  2. dem Handel (83 Prozent) in Anspruch genommen.
  3. Am seltensten greifen Ver- und Entsorger (76 Prozent) sowie
  4. Banken und Finanzdienstleister (77 Prozent) auf IT-Outsourcing zurück.

IT-Auftragsvergaben nicht 08/15

Doch nicht alles wird Fremden überlassen. „Für die Wartung der Unternehmens-IT oder zur Lösung alltäglicher Computerprobleme benötigen nur wenige Unternehmen eigene IT-Experten“, weiß Bitkom-Experte Frank Früh.

Aber wo Expertenwissen erforderlich ist, zögern die Unternehmen nicht, solches anzuzapfen. Dabei ist das Spektrum der nach außen vergebenen IT-Leistungen ziemlich breit gefasst. IT-Dienstleister bieten neben einfachem IT-Anwendersupport zum Beispiel Cloud-Lösungen oder IT-Sicherheitsstrategien an. Insbesondere kleineren Unternehmen ermöglichen sie den Zugriff auf technische Lösungen, deren Entwicklung und Instandhaltung in der Regel weit über die Möglichkeiten einer unternehmenseigenen IT-Fachkraft hinausgeht.

Probleme beim IT-Outsourcing

Dabei gestaltet sich die Auftragsvergabe an Fremddienstleister durchaus nicht immer problemfrei. So werden oft Prozesse mit den Dienstleistern nicht klar genug geregelt und abgegrenzt. Dies müsse vor Auftragsvergabe eindeutig festgelegt sein, rät der Verband. Dazu ist innerhalb des Unternehmens entsprechend geschultes Personal notwendig. Auch das Bundesdatenschutzgesetz schreibt besondere Pflichten im Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten vor.

Unter anderem sind beim Outsourcing datenschutzrechtliche Besonderheiten zu beachten. Was hier im Einzelnen zu beachten ist, wird in eigens eingerichteten Online-Seminaren der Bitkom-Akademie vermittelt.

Autor: Franz Höllriegel
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