Fachbeitrag | Beitrag aus „Lüftungskonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellen und dokumentieren“ 29.06.2016

Kellerlüftung nach DIN 1946-6, Entwurf Beiblatt 5

Kellerräume werden heute häufiger zu Wohnzwecken oder als Büro- und Praxisräume geplant und genutzt. Die Frage, wie solche Kellerräume richtig zu lüften und zu heizen sind, stößt aber häufig auf große Unsicherheit.

Seit Dezember 2015 liegt mit E DIN 1046-6, Beiblatt 5, der Entwurf des Beiblatts 5 „Kellerlüftung“ zur DIN 1946-6 „Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung“ vor.

Der Normentwurf wurde vom Arbeitsausschuss NA 041-02-51 AA „Lüftungen von Wohnungen“ im Normenausschuss Heiz- und Raumlufttechnik (NHRS) erarbeitet.

Im Entwurf werden erstmalig spezielle Anforderungen und Vorgehensweisen für die Lüftung von Kellerräumen beschrieben. In diesem Beitrag soll ein Überblick über die wesentlichen Inhalte dieses Normentwurfs gegeben werden.

Wichtige Begriffe

Der Normentwurf definiert zunächst Begriffe zur Thematik Kellerlüftung, von denen an dieser Stelle die wichtigsten vorgestellt werden sollen.

Kellerraum

Nutzbarer Gebäudeteil, der sich teilweise oder vollständig unterhalb der Erdoberfläche befindet (nach DIN EN ISO 13370).

Wohnraum/Aufenthaltsraum

Raum, der zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen vorgesehen ist.

Anmerkung: Die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz (DIN 4108) sowie Bauwerksabdichtungen (z.B. DIN 18195) müssen für die Anwendung dieser Norm erfüllt sein, dies gilt besonders bei der Umnutzung von Kellerräumen hin …

Autor: Thomas Hartmann

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