25.11.2016

Feinstaub

Feinstaub gehört zum sogenannten Schwebstaub und wird durch den PM-Standard („Particulate Matter“) definiert. Bei PM10 beispielsweise bezeichnet die Zahl 10 Teilchen, die einen aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer besitzen (10 µm).

Feinstaub: Partikeln kleiner als 10 µm

Untersuchungen, insbesondere durch die US-amerikanische Umweltbehörde EPA und aus der Schweiz, haben ergeben, dass bereits bei Schwebstaubkonzentrationen wie sie üblicherweise in der Außenluft auftreten, gesundheitliche Schädigungen festgestellt werden können.

Die Untersuchungen zeigen, dass neben der Schadstoffwirkung, der Konzentration und der Expositionszeit insbesondere die Partikelgröße von Bedeutung ist. Sie ist entscheidend dafür, ob Partikel überhaupt eingeatmet werden und wo sie sich ablagern.

Für die Beschreibung von Partikeln unterschiedlicher Form und Dichte wurde der sogenannte „aerodynamische Durchmesser“ eingeführt. Feinstaub entspricht einem nach oben hin durch einen bestimmten aerodynamischen Durchmesser begrenzten Partikelkollektiv. Als aerodynamischer Durchmesser einer Partikel beliebiger Form und Dichte wird der Durchmesser einer Kugel mit der Dichte 1 (1 g/cm3) bezeichnet, welche die gleiche Sinkgeschwindigkeit in ruhender oder laminar strömender Luft besitzt.

Im Blickpunkt der aktuellen Betrachtungen stehen Partikeln kleiner als 10 µm. Aus dem Englischen stammt die Bezeichnung PM10 (Particulate Matter 10 µm) und analog der Begriff PM2,5. Damit werden Partikeln …

Autor: WEKA Redaktion

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