Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Lüftung

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Unter Lüftung versteht man die Erneuerung der Luft in einem Raum. Dies geschieht durch direkte oder indirekte Zuführung der Außenluft. Ziel ist es häufig, den Sauerstoffgehalt in einem Raum zu erhöhen. Durch Lüftung werden aber auch Gerüche und Feuchtigkeit sowie Gase, Dämpfe, Stäube und Nebel beseitigt.

Lüftung am Arbeitsplatz

Die Lüftung hat eine besondere Bedeutung in der Prävention von Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz. Für gesundheitsschädliche Gase und Dämpfe gibt es Luftgrenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Dämpfe von Lösemitteln dürfen die Explosionsgrenze nicht erreichen.

Die Atemluft in Arbeitsräumen muss nach den Bestimmungen der Arbeitsstättenverordnung gesundheitlich zuträglich sein. Temperatur, Feuchtigkeit und Bewegung der Raumluft müssen abgestimmt sein auf die Arbeit, die Beschäftigte verrichten, und auf die Schwere der körperlichen Belastung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen freier (natürlicher) und technischer (künstlicher, mechanischer, maschineller) Lüftung.

Be- und Entlüftungs- sowie Klimatisierungsmaßnahmen

Ziel von Be- und Entlüftungs- sowie von Klimatisierungsmaßnahmen ist es, allen luft- und klimaverschlechternden Einflüssen am Arbeitsplatz so entgegenzuwirken, dass eine gesundheitliche Gefährdung und, soweit möglich, auch eine Belästigung der Beschäftigten vermieden wird.

Grenzwerte festgesetzt. Diese Werte dürfen nicht überschritten werden. Wenn dies durch die natürliche Lüftung nicht zu erreichen ist, sind maschinelle …

Autor: WEKA Fachredaktion

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