News | Bauausführung
21.07.2016

Wartungsvertrag: Neue gesetzliche Regelungen verbessern die Stellung der SHK-Betriebe

Auch bei Wartungsverträgen immer wieder ein Thema: Wie können SHK-Betriebe effektiv gegen säumige Zahler vorgehen? Um die Situation für SHK-Betriebe zu verbessern, besteht für sie jetzt nach BGB die Möglichkeit, Mahngebühren schon im Wartungsvertrag zu vereinbaren und säumige Zahler so stärker unter Druck zu setzen. Dabei muss der Handwerker aber zwischen Verbrauchern und anderen unterscheiden; für beide Vertragspartner gelten unterschiedliche Höhen für die Mahnbeträge. Handwerker können vereinbaren, dass diese Mahngebühren 10 Tage nach Rechnungserhalt zu zahlen sind.

@ AlexRaths /​ iStock /​ thinkstock

Schutz vor Haftungsfällen im Wartungsvertrag vereinbaren

Diskussionen mit Auftraggebern über Mängel der Wartung entstehen immer wieder, wenn Störungen, Ausfälle oder Schäden an gewarteten Anlagen auftreten. Um sich hier vor möglichen Haftungsfällen zu schützen, müssen SHK-Betriebe in Wartungsverträgen klare Vereinbarungen treffen. Sie müssen darauf hinweisen, dass Bedienfehler immer auf den Auftraggeber zurückfallen. Dieser Hinweis muss sich auch auf Schäden beziehen, die für den SHK-Betrieb nicht vorhersehbar sind. Sinnvoll ist auch die Vereinbarung, dass Störungen oder Ausfälle sich durch Wartungen nicht in jedem Fall völlig ausschließen oder verhindern lassen.

Autor: WEKA-BAU Redaktion

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