29.09.2017

Arbeitszufriedenheit: Woran erkenne ich die Qualität meiner Arbeit?

Arbeit ist nicht nur Sicherung des Lebensunterhalts. Am Arbeitsplatz wird mehr Zeit verbracht, als für Familie, Freunde und Freizeit zur Verfügung steht. „Gute Arbeit“ ist deshalb für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung für Zufriedenheit und Lebensqualität. Das Statistische Bundesamt hat sich der Frage nach Arbeitszufriedenheit angenommen, sieben Dimensionen zur Qualität der Arbeit gebildet und viele Indikatoren zusammengefasst. Die Ergebnisse sind in eine Broschüre und in den Internetauftritt aufgenommen worden.

Arbeitszufriedenheit

Sieben Faktoren unter die Lupe genommen

Das Statistische Bundesamt stellte in einer Pressekonferenz im September 2017 die Ergebnisse einer Zusammenfassung mehrerer Aspekte zur Qualität der Arbeit vor. Unter dem Titel „Qualität der Arbeit – Geld verdienen und was sonst noch zählt“ werden in einer Studie sieben Dimensionen beschrieben, in denen die qualitativen Aspekte der Arbeit erläutert sind. Wie vielfältig die Anforderungen an eine „gute Arbeit“ aus der Sicht der Erwerbstätigen sind, ergibt sich nicht nur aus dem Einkommen und aus indirekten Arbeitgeberleistungen. Ob am Arbeitsplatz gesundheitliche Beeinträchtigungen bestehen und ob die Arbeit ein ausgewogenes Verhältnis von beruflichen und privaten Aktivitäten ermöglicht, sind ebenso wichtige Aspekte.

Folgende Dimensionen zur Qualität der Arbeit werden unterschieden:

  • Arbeitssicherheit und Gleichstellung
  • Einkommen und indirekte Arbeitgeberleistungen
  • Arbeitszeit, Ausgleich von Beruf und Privatleben
  • Beschäftigungssicherheit und Sozialleistungen
  • Arbeitsbeziehungen
  • Qualifikation und Weiterbildung
  • Zusammenarbeit und Motivation

Unter www.destatis.de/qda können Sie gegliedert nach den o.a. Dimensionen mehr Informationen erhalten.

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)