Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Arbeitsstätte

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Unter einer Arbeitsstätte versteht man eine Örtlichkeit auf einem umgrenzten Grundstück oder Grundstückskomplex, auf der mindestens eine Person ständig haupt- oder nebenberuflich arbeitet. Diese Definition umfasst also sowohl Arbeitsräume und -plätze in Gebäuden und im Freien sowie Baustellen, Lagerräume, innerbetriebliche Verkehrswege, Sanitätsräume, Pausenräume und Toilettenräume.

Pflichten für den Arbeitgeber

In § 4 der Arbeitsstättenverordnung sind besondere Anforderungen an das Betreiben von Arbeitsstätten definiert. Im Zuge dessen kommen auf den Arbeitgeber zahlreiche Aufgaben zu, zu denen er gesetzlich verpflichtet ist.

Dazu zählt beispielsweise die Pflicht, die Arbeitsstätte instand zu halten und entdeckte Mängel umgehend zu beseitigen. Ist der Mangel nicht umgehend zu beheben und birgt eine Gefahr für die Mitarbeiter, trägt der Arbeitgeber die Verantwortung dafür, dass die Arbeit in der betroffenen Arbeitsstätte sofort eingestellt wird, bis die Gefährdung für die Beschäftigten behoben werden kann.

Weiterhin trägt der Arbeitgeber die Verantwortung für eine Bereitstellung und regelmäßige Instandhaltung ausreichender Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahren, beispielsweise Sicherheitsbeleuchtung, Brandschutzeinrichtungen, Notaggregate usw.

Auch für die Bereitstellung und regelmäßige Prüfung von Erste-Hilfe-Material in Arbeitsstätten ist der Arbeitgeber verpflichtet.

Für die Umsetzung dieser Pflichten kann sich der Arbeitgeber durch betriebliche Beauftragte …

Autor: WEKA Fachredaktion

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