16.12.2015

Informationspflicht

Die GmbH von A-Z

Die Informationspflicht ist die Pflicht aller Geschäftsführer, die Angelegenheiten der Gesellschaft zu kennen. Der Informationsaustausch kann auf verschiedene Weise erfolgen. Dafür geeignet sind regelmäßig stattfindende Geschäftsführungskonferenzen, bei denen alle aktuellen Angelegenheiten dargelegt und erörtert werden. Der Verlauf der Konferenz sollte zum Zweck des Nachweises protokolliert werden. Neben der regelmäßigen Information muss auch die Möglichkeit bestehen, Einzelinformationen von anderen Geschäftsführern anzufordern, die nicht vom Geschäftsführerkollegen verweigert werden dürfen.

So arbeitet das Geschäftsführerkollegium

Unbedingt zu trennen ist die Informationspflicht vom nur begrifflich ähnlichen Informationsrecht des § 51a GmbH-Gesetz, das den Gesellschaftern als Auskunfts- und Einsichtsrecht gegenüber der Geschäftsführung zusteht.

Bei mehreren Geschäftsführern einer GmbH sind zwischen den einzelnen Geschäftsführern grundsätzlich alle gleichrangig in allen Belangen der Geschäftsführung. Sie haften solidarisch für die Erfüllung ihrer Pflichten gegenüber der Gesellschaft, siehe § 43 GmbH-Gesetz.

Aus der gemeinsamen Haftung ergibt sich, dass sie gleiche Rechte bei der Geschäftsführung haben. Das ist von der internen Stellung der Geschäftsführer unabhängig, insbesondere auch im Hinblick auf unterschiedliche Vertretungsbefugnisse. Der stellvertretende Geschäftsführer steht dem ordentlichen Geschäftsführer gleich.

Informationen sind auszutauschen

Im gesetzlichen …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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