25.11.2016

Immissionsschutzrecht

Unter dem Begriff Immissionsschutzrecht fallen alle Regelungen, die der Begrenzung von Immissionen auf ein für Mensch und Umwelt langfristig verträgliches Maß dienen. Dies umfasst schädliche Einwirkungen von Luftschadstoffen, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme oder Strahlen (z.B. durch elektromagnetischen Felder), die auf natürliche oder vom Menschen beeinflusste Weise freigesetzt werden.

Rechtsquellen TA Luft

Richtlinien (Auswahl)

Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen (RL 96/82/EG)

Die sogenannte „SEVESO-II-Richtlinie“, gilt für alle Betriebe, in denen gefährliche Stoffe in Mengen vorhanden sind oder bei einem Unfall entstehen könnten, die den in ihrem Anhang genannten Mengen entsprechen oder darüber liegen.

Sie legt den Nachdruck auf den Umweltschutz und führt erstmalig in ihrem Anwendungsbereich Stoffe auf, die als gefährlich für die Umwelt – insbesondere das Wasser – gelten. Es wurden neue Anforderungen insbesondere in Bezug auf Sicherheitsmanagementsysteme, Notfallpläne, Raumplanung, die Verschärfung der Bestimmungen für Inspektionen oder die Unterrichtung der Öffentlichkeit aufgenommen.

Mit der Änderungs-Richtlinie 2003/105/EG wurden der Anwendungsbereich angesichts neuer Industrieunfälle sowie den Ergebnissen verschiedener Studien erweitert und neue Konzepte eingeführt.

Luftqualität und saubere Luft für Europa (RL 2008/50/EG)

Diese Richtlinie ändert die europäischen Rechtsvorschriften über Luftqualität, um die Verschmutzung …

Autor: WEKA Redaktion

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