25.11.2016

Immission

Der Begriff der Immissionen ist prägend für das gesamte Rechtsgebiet des Immissionsschutzrechts. Immissionen bezeichnen auf bestimmte Dinge einwirkende Erscheinungen (Einwirkungen, von lat. immitto/immittere = hineinbringen). Immissionen sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen. Daraus folgend ist Immissionsschutz der Schutz vor schädlichen Einwirkungen.

Was sind Immissionen?

Luftverunreinigungen

Luftverunreinigungen sind wegen ihrer besonderen Bedeutung im Rahmen des Immissionsschutzrechts in Absatz 4 BImSchG gesondert legaldefiniert.

Geräusche

Geräusche sind für den Menschen wahrnehmbare (hörbare) Schallschwingungen, deren Schalldruckpegel in Dezibel (dB) gemessen wird. Eine Regelung für bestimmte Grenzwerte findet sich u.a. in der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm), einer Verwaltungsvorschrift zum BImSchG bezogen auf Geräuschemissionen. Maßgeblich ist in der Regel die Bewertungskurve A, weshalb Lärmemissionen meist in dB (A) dargestellt werden.

Erschütterungen

Auch Erschütterungen fallen unter den Begriff der Immissionen. Erschütterungen sind niederfrequente Schwingungen, die von festen Körpern ausgehen. Ausgangspunkt und damit Emissionsquelle sind beispielsweise Schienen- oder Straßenverkehr, Baustellen etc.

Licht

Licht ist vorliegend als der sichtbare Bereich …

Autor: WEKA Redaktion

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