25.11.2016

Emission

Emissionen sind der Gegenbegriff zu Immissionen (lat. emitto/emittere = aussenden). Sie bezeichnen die von einer Anlage ausgehenden Erscheinungen wie Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlen. Der Begriff der Emission knüpft an der Quelle an, von der die später (als Immission) einwirkenden Erscheinungen ausgehen. Der Begriff ist von Bedeutung für den Schutzansatz bereits an der Quelle schädlicher Umwelteinwirkungen.

Vorsorge als wichtigstes Instrument zur Minimierung schädlicher Emissionen

Für den Umweltschutz spielt die Emission von Schadstoffen, aber auch von Licht und Lärm eine große Rolle. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) soll dazu beitragen, schädliche Emissionen zu minimieren.

Dabei steht der Begriff „Vorsorge“ im Vordergrund. Vorsorge soll nach dem BImSchG insbesondere über den Stand der Technik (in der EU: Beste Verfügbare Technik – BVT) realisiert werden. Stand der Technik im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder Betriebsweisen, der die praktische Eignung einer Maßnahme zur Begrenzung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden, zur Gewährleistung der Anlagensicherheit und einer umweltverträglichen Abfallentsorgung zur Erreichung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt insgesamt gesichert erscheinen lässt (§ 3 Abs. 6 BImSchG). Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind insbesondere die im Anhang zu § 3 Abs. 6 BImSchG aufgeführten …

Autor: WEKA Redaktion

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