27.10.2016

Gefahrgutbeauftragtenverordnung – GbV

Die Gefahrgutbeauftragtenverordnung – GbV wird vom Bundesmisterium für Verkehr und digitale Infrastruktur erlassen. Die GbV regelt unter anderem, welche Unternehmen einen Gefahrgutbeauftragten bestellen müssen, welche Voraussetzungen dieser erfüllen muss sowie seine Pflichten.

Am 01.09.2011 ist die letzte Neufassung in Kraft getreten.

Geltungsbereich der GbV

Die in der GbV festgelegten Verantwortlichkeiten und Regelungen für Schulung und Prüfung des Gefahrgutbeauftragten sind Bestandteil von ADR, RID und ADN.

Diese Verordnung gilt für Beförderungen gefährlicher Güter auf der Straße, Schiene, auf schiffbaren Binnengewässern und mit Seeschiffen durch Unternehmen. Muss ein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden, so ist er für alle Verkehrsträger, die für die Beförderung gefährlicher Güter genutzt werden, zu bestellen, d.h., für diese Verkehrsträger ist ein Schulungsnachweis zu erwerben.

Im Luftverkehr wird seit 01.09.2011 auf die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten verzichtet, da, so laut Begründung zur GbV, „wegen der im Einzelnen geregelten Schulungsanforderungen an die jeweiligen Beteiligten in ICAO-TI/IATA-DGR sichergestellt ist, dass an jeder Stelle in den Unternehmen geschulter Sachverstand vorhanden ist und damit die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet wird“.

Der Unternehmensbegriff ist in Kapitel 1.2 ADR/RID/ADN definiert. Davon erfasst sind jede natürliche und juristische Person unabhängig davon, ob damit ein Erwerbszweck verbunden ist, sowie Zusammenschlüsse von …

Autor: WEKA Redaktion

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