Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“ 10.10.2016

Begleitpapiere

Gastransporter

Das ADR sieht vor, dass bei der Gefahrgutbeförderung Begleitpapiere mitgeführt werden müssen. Diese Dokumente geben Informationen darüber, welche Güter befördert werden, wie sie verpackt sind und wie viel geladen wurde.

Die Begleitpapiere für den Gefahrguttransport auf der Straße nach den Vorschriften von ADR (Abschnitt 8.1.2) und GGVSEB

  1. ADR-Bescheinigung

    Grundsätzlich muss der Fahrer bei jedem Transport von gefährlichen Gütern – unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs – im Besitz einer ADR-Bescheinigung sein. Die ADR-Bescheinigung muss die für den durchzuführenden Transport entsprechenden Klassen (Aufbaukurs für Klasse 1 und/oder Klasse 7) bzw. Beförderungsarten (Aufbaukurs Tank bei Tankbeförderungen) ausweisen.

  2. Beförderungspapier

    Darüber hinaus ist grundsätzlich bei jedem Transport ein Beförderungspapier (Abschnitt 5.4.1) mitzuführen. Es hat insbesondere die Klassifizierung zu enthalten – z.B. „UN 2796 Schwefelsäure, 8, II, ADR“. Zusätzlich muss das Beförderungspapier auch den Tunnelcode enthalten. Auf diesen kann nur verzichtet werden, wenn innerhalb der Freistellungsregelung nach Unterabschnitt 1.1.3.6 befördert wird oder vor Beginn der Beförderung feststeht, dass kein Tunnel durchfahren wird. Als Beförderungspapier kann auch ein Lieferschein oder ein Abfallbegleitschein verwendet werden. Wichtig ist, dass die gemäß ADR notwendigen Angaben im Beförderungspapier enthalten sind.

  3. Schriftliche Weisungen

    Schriftliche Weisungen (Unfallmerkblätter)

Autor: WEKA Redaktion

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