Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“
10.10.2016

Begleitpapiere

GastransporterTeka77/​iStock/​Thinkstock

Das ADR sieht vor, dass bei der Gefahrgutbeförderung Begleitpapiere mitgeführt werden müssen. Diese Dokumente geben Informationen darüber, welche Güter befördert werden, wie sie verpackt sind und wie viel geladen wurde.

Die Begleitpapiere für den Gefahrguttransport auf der Straße nach den Vorschriften von ADR (Abschnitt 8.1.2) und GGVSEB

  1. ADR-Bescheinigung

    Grundsätzlich muss der Fahrer bei jedem Transport von gefährlichen Gütern – unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs – im Besitz einer ADR-Bescheinigung sein. Die ADR-Bescheinigung muss die für den durchzuführenden Transport entsprechenden Klassen (Aufbaukurs für Klasse 1 und/oder Klasse 7) bzw. Beförderungsarten (Aufbaukurs Tank bei Tankbeförderungen) ausweisen.

    Bisher wurde eine Papier-ADR-Bescheinigung ausgestellt. Seit 01.01.2013 wird diese Papierbescheinigung durch eine Plastikkarte (ADR-Card) ersetzt. Diese ADR-Card muss auch ein Bild des Fahrers enthalten. Das bedeutet, dass der Fahrer am Tag der Prüfung der IHK ein aktuelles Bild in Passbildqualität aushändigen muss. Es muss also den Vorgaben der Anlage 8 der Passverordnung für ein biometrisches Bild in der Größe 35 × 45 mm entsprechen. Die ADR-Card enthält weder Unterschrift noch Siegel der ausstellenden Stelle. Dafür sind andere Sicherheitsmerkmale – wie z.B. in Deutschland ein Hologramm auf der Rückseite der ADR-Bescheinigung – im ADR vorgesehen. Die bis zum 31.12.2012 ausgestellten ADR-Bescheinigungen nach Kapitel 8.2 aus Papier behalten …

Autor: WEKA Redaktion 

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