News | Information 09.04.2015

Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

Mit einer Ehrenamtsstiftung will die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern das bürgerschaftliche Engagement stärken und damit dessen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt im Land fördern. Es geht um finanzielle Unterstützung, vor allem aber auch um Beratung und Vernetzung.

Rotes Rathaus Berlin

Mecklenburg-Vorpommern: Einrichtung einer Ehrenamtsstiftung beschlossen

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hat die Einrichtung der „Ehrenamtsstiftung MV – Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“ beschlossen. Bei der Vorstellung der Stiftung auf der Landespressekonferenz sagte Ministerpräsident Erwin Sellering: „Ich bin davon überzeugt: Diese Stiftung wird das Ehrenamt in Mecklenburg-Vorpommern stärken. Das ist wichtig. Denn die vielen Ehrenamtlichen im Land leisten einen großen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.“

Das Konzept für die neue Stiftung war gemeinsam mit Ehrenamtlichen erarbeitet worden. Es geht nicht allein um finanzielle, sondern vor allem um organisatorische Unterstützung von ehrenamtlich tätigen Bürgern. Die Stiftung soll die Anerkennung für das Ehrenamt stärken, Beratung bei rechtlichen Fragen, bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit oder bei der Förderung leisten, die Weiterbildung von Ehrenamtlichen unterstützen und zur Vernetzung der Aktiven beitragen. Außerdem soll sie helfen, bürokratische Hürden abzubauen.

Ein Kuratorium mit Vertretern aus Verbänden, Ehrenamt und Landtag wird sicherstellen, dass die Ehrenamtlichen die Ausrichtung der Stiftungsarbeit ganz erheblich mit beeinflussen können. Die Stiftung soll jährliche Zuschüsse in Höhe von 1,4 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt erhalten. Die Zustimmung des Landtags-Finanzausschuss zur Bewilligung erster Mittel für dieses Jahr vorausgesetzt, nimmt die Stiftung am 1. Juni ihre Arbeit auf.

Weitere Informationen zur Ehrenamtsstiftung MV

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")