News | Infrastruktur
29.10.2015

In Augsburg und Erlangen radelt es sich gut

In Augsburg und Erlangen finden Radfahrer beste Bedingungen für die umweltfreundliche Fortbewegung auf zwei Rädern vor. Die Städte sind besonders fahrradfreundlich und haben dies nun als Ergebnis des Wettbewerbs „Stadtradeln 2015“ auch mit Brief und Siegel.

Rotes Rathaus Berlin© Terroa /​ iStock /​ Thinkstock

Beide Städte erhalten die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat am Montag dieser Woche (26. Oktober 2015) in München die begehrte Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ an die Städte Augsburg und Erlangen verliehen. Auf der gemeinsamen Auszeichnungsveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) sagte Herrmann: „In Augsburg und Erlangen wird Fahrradfreundlichkeit großgeschrieben. Damit gehören die beiden Städte zu den Aushängeschildern Bayerns beim Radverkehr.“

Der Verkehrsminister überreichte den Vertretern der Städte neben der Urkunde „Fahrradfreundliche Kommune“ auch ein symbolisches Zählgerät. Bei der Anschaffung eines echten Zählgerätes zur Messung des Radverkehrsanteils kann dieses gegen eine Prämie von bis zu 5.500 Euro eingetauscht werden.

Augsburg hat laut Herrmann beim Radverkehr in den letzten Jahren viel erreicht. Beispielsweise werden mit dem Projekt „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ Fahrten vom Auto auf den ÖPNV verlagert und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Radverkehrsanteil auf 25 Prozent zu steigern.

Diese Marke hat Erlangen mit 27 Prozent bereits übertroffen und peilt als nächstes Ziel 32 Prozent Radverkehrsanteil an. Nicht umsonst ist Erlangen laut Herrmann schon lange als die „Fahrradstadt Bayerns“ bekannt. Neben den laufenden Anstrengungen zur Förderung des Radverkehrs hat sich Erlangen wie auch Augsburg vorgenommen, die Abstellsituation für Räder am Bahnhof durch eine neue Fahrradstation deutlich zu verbessern. Zudem arbeitet Erlangen mit den Nachbarstädten und Landkreisen daran, in der Region Radschnellwege zu etablieren.

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")

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