Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Löschmittel

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Ein Löschmittel ist ein fester, flüssiger oder gasförmiger Stoff, der zum Löschen von Bränden geeignet ist. Unter Berücksichtigung der brennenden Stoffe muss im Brandfall entschieden werden, welches Mittel zum Löschen herangezogen wird. Zum einen werden Löschmittel dabei von den Feuerwehren eingesetzt, zum anderen lagern sie in sogenannten Löschmittelanlagen, die im Brandfall automatisiert ausgelöst werden. Bei Löschmitteln wird zwischen ihrer Haupt- und ihrer Nebenlöschwirkung unterschieden. Ist die Hauptlöschwirkung der Mittel in erster Linie stets das Löschen des Brands, kann die Nebenlöschwirkung bei einer Entscheidung für das falsche Löschmittel erhebliche Konsequenzen mit sich tragen. Vor allem bei einer Gefährdung von Personen oder dem Brand von Chemikalien muss das Löschmittel im Vorfeld sorgfältig bestimmt werden.

Arten von Löschmitteln

Für jede Brandklasse – und damit für jeden brennbaren Stoff – existiert ein geeignetes Löschmittel. Für Brände fester Stoffe, die hauptsächlich organischer Natur sind, wird Wasser als Löschmittel eingesetzt. Versehen mit Zusätzen wie beispielsweise Kühlmitteln erzielt Wasser eine abkühlende Wirkung der brennenden Stoffe. Dabei ist es günstig, nicht giftig und meistens in ausreichender Form zugänglich. Ein weiteres Löschmittel ist Schaum. Er kommt meist bei Bränden von Flüssigkeiten wie beispielsweise Benzin zum Einsatz. Über der brennenden Flüssigkeit bildet er eine Schicht, die keinen Sauerstoff zum Brandherd gelangen lässt. …

Autor: WEKA Fachredaktion

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