Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“
04.08.2016

Brandschutzverglasung

© antos777/​iStock/​Thinkstock

Brandschutzglas oder auch Brandschutzverglasungen werden dem vorbeugenden Brandschutz zugeordnet. So existiert einerseits Brandschutzglas der Klasse F und andererseits Brandschutzglas der Klasse G. Dabei steht F für feuerhemmende bzw. hochfeuerhemmende Verglasung und G für Brandschutzglas, das einen gewissen Feuerwiderstand aufweist. F-Verglasungen zeichnen sich durch Lichtdurchlässigkeit aus. Sie dienen der Verhinderung der Ausbereitung eines Brands und dem damit einhergehenden Rauch sowie der Ausbreitung der entstehenden Wärme. Brandschutzglas der Klasse G hingegen ist ebenfalls lichtdurchlässig, verhindert jedoch nicht die Ausbreitung der entstehenden Wärmestrahlung und ist damit als nicht so effektiv in Sachen Brandschutz einzustufen. Brandschutzglas wird mit dem entsprechenden Rahmensystem und mit geeigneten Befestigungselementen zur Brandschutzverglasung verwendet. Das oberste Ziel einer Brandschutzverglasung ist es, raumabschließend zu sein und damit den Eintritt bzw. Austritt von Feuer und Rauch zu verhindern.

Aufbau einer Brandschutzverglasung

In modernen Neubauten wird immer mehr auf den Einbau von Brandschutzgläsern zurückgegriffen. Doch ihren Feuerwiderstand bzw. ihre Feuerhemmnis können sie nur dann entfalten, wenn sie in korrekter Weise verbaut werden. Effektiver Brandschutz ist durch die Brandschutzverglasung gewährleistet. Ohne eine Brandschutzverglasung ist selbst das qualitativ hochwertigste Brandschutzglas nutzlos. Ziel muss es sein, aus diesen …

Autor: WEKA Fachredaktion

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