04.08.2016

Arten und Aufbau von Brandschutzverglasung

Notausgang

Brandschutzglas oder auch Brandschutzverglasungen werden dem vorbeugenden Brandschutz zugeordnet. So existiert einerseits Brandschutzglas der Klasse F und andererseits Brandschutzglas der Klasse G.

Dabei steht F für feuerhemmende bzw. hochfeuerhemmende Verglasung und G für Brandschutzglas, das einen gewissen Feuerwiderstand aufweist. F-Verglasungen zeichnen sich durch Lichtdurchlässigkeit aus. Sie dienen der Verhinderung der Ausbereitung eines Brands und dem damit einhergehenden Rauch sowie der Ausbreitung der entstehenden Wärme.

Brandschutzglas der Klasse G hingegen ist ebenfalls lichtdurchlässig, verhindert jedoch nicht die Ausbreitung der entstehenden Wärmestrahlung und ist damit als nicht so effektiv in Sachen Brandschutz einzustufen.

Brandschutzglas wird mit dem entsprechenden Rahmensystem und mit geeigneten Befestigungselementen zur Brandschutzverglasung verwendet. Das oberste Ziel einer Brandschutzverglasung ist es, raumabschließend zu sein und damit den Eintritt bzw. Austritt von Feuer und Rauch zu verhindern.

Aufbau von Brandschutzverglasungen

In modernen Neubauten wird immer mehr auf den Einbau von Brandschutzglas zurückgegriffen. Doch seinen Feuerwiderstand bzw. seine Feuerhemmnis kann es nur dann entfalten, wenn es in korrekter Weise verbaut wird.

Ohne eine Brandschutzverglasung ist selbst das qualitativ hochwertigste Brandschutzglas nutzlos. Ziel muss es sein, aus diesen zwei Komponenten ein abgestimmtes System zu installieren. Dazu werden vor allem spezielle Fenster- bzw. Türrahmen benötigt. Auch die Verbindung zwischen Glas und Rahmen muss mit extra dafür vorgesehenen Befestigungssystemen erfolgen. Eine Brandschutzverglasung besteht demnach aus den folgenden Komponenten:

  • Glaselement
  • Halterung
  • Dichtung
  • Befestigungsmittel
Autor: WEKA Fachredaktion

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