Lexikonstichwort | Beitrag aus „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ 23.06.2016

Spindelpresse

Eine Spindelpresse gehört zu den Anlagen und Maschinen. Es ist eine Maschine, die die Fähigkeit besitzt, eine Drehbewegung derartig umzuwandeln, dass hohe Druckkräfte freigesetzt werden. Mittels dieser Druckkräfte, die meist auf eine flache Oberfläche wirken, können Materialien bedruckt oder geprägt werden. Dazu wird das entsprechende Material zwischen den Ober- und Unterstempel platziert. Anschließend werden die Ebenen zusammenführt und durch die entstandene Druckkraft aufeinandergepresst. Die Presskraft der Spindelpresse ist dabei abhängig von ihrer Größe und Antriebsart.

Verschiedene Arten von Spindelpressen

Aufgrund der vielfältigen Anwendungsgebiete von Spindelpressen als Teil der Anlagen und Maschinen existieren unterschiedliche Arten von Spindelpressen. Eine einfache Handspindelpresse, die durch Muskelkraft angetrieben wird, ist in der Praxis kaum noch anzutreffen. Sie wurden z.B. zum Prägen von Münzen und Metallen eingesetzt. Aufgrund ihrer Nicht-Automatisierung ist ihr Einsatz in der Produktion jedoch kaum noch zu rechtfertigen. Hier wird eher auf Reibradspindelpressen zurückgegriffen, die aufgrund ihrer automatischen Arbeitsabläufe eine höhere Stückzahl in weniger Zeit fertigen können. Neben diesen zwei Arten der Spindelpresse existieren auch Kupplungsspindelpressen und Spindelpressen mit Direktantrieb. Auf dem neuesten Stand der Technik sind Spindelpressen mit Servoantrieb. Diese benötigen nicht mehr zwingend ein Schwungrad oder ein Getriebe, sondern werden …

Autor: WEKA Fachredaktion

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