23.06.2016

Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel

Arbeitssicherheit

Zu den Arbeitsmitteln zählen alle vom Arbeitgeber bereitgestellten und bei der Arbeit verwendeten Geräte, Werkzeuge, Maschinen oder Anlagen. Dies können beispielsweise auch Fahrzeuge, Schiffe, Leitern und Gerüste sein. Auch überwachungsbedürftige Anlagen zählen zu Arbeitsmitteln.

Verwendung von Arbeitsmitteln

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, vor der Verwendung von Arbeitsmitteln die auftretenden Gefährdungen zu beurteilen (Gefährdungsbeurteilung) und daraus notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung entbindet nicht von der Pflicht zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel. Das heißt, bei der Auswahl und der Beschaffung der Arbeitsmittel muss darauf geachtet werden, dass diese nicht die Gesundheit der Mitarbeiter gefährden. Dabei hat er besonders auf die individuell mit dem Arbeitsmittel verbundenen Gefahren zu achten.

Arbeitsmittel dürfen erst verwendet werden, nachdem der Arbeitgeber

  1. eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat,
  2. die dabei ermittelten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen hat und
  3. festgestellt hat, dass die Verwendung der Arbeitsmittel nach dem Stand der Technik sicher ist.

Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsmittel

In die Beurteilung sind alle Gefährdungen einzubeziehen, die bei der Verwendung von Arbeitsmitteln ausgehen, und zwar von:

  1. den Arbeitsmitteln selbst,
  2. der Arbeitsumgebung und
  3. den Arbeitsgegenständen, an denen Tätigkeiten mit Arbeitsmitteln durchgeführt werden.

Bei der Gefährdungsbeurteilung ist insbesondere Folgendes …

Autor: WEKA Fachredaktion

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