Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 24.06.2016

Externe Aufsicht und Beratung

Der Begriff „Beratungs- und Überwachungsstelle“ bezieht sich auf die Institutionen, die im Arbeitsalltag die Beratung und die Überwachung in Sachen Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsschutz übernehmen. In Deutschland existieren im Allgemeinen zwei verschiedene Arten von Institutionen, die Vorschriften und Gesetze zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen erlassen.

Institutionen

Zum einen sind das die staatlichen Behörden, die Gesetze und Vorschriften erlassen können und zum anderem die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, die für ihren jeweiligen Bereich die sogenannten Unfallverhütungsvorschriften erlassen. Beide Arten von Vorschriften sind im Arbeits- und Gesundheitsschutz gleichermaßen zu beachten. Dementsprechend nehmen sowohl die staatlichen Behörden (Gewerbeaufsichtsbehörden), als auch die gesetzliche Unfallversicherung ihre Beratungs- und Überwachungsaufgaben hinsichtlich des technischen Arbeitsschutzes gleichermaßen wahr. Die Gewerbeaufsichtsbehörden beraten, beziehungsweise überwachen außerdem die Gebiete sozialer Arbeitsschutz, technischer Öffentlichkeitsschutz, sowie Umweltschutz.

Aufgaben der Beratungs- und Überwachungsstellen

Aufgrund der oben erklärten Überwachungs- und Beratungsfunktionen der Institutionen, werden sowohl von den Berufsgenossenschaften als auch von den Behörden regelmäßig Betriebsbesichtigungen durchgeführt. Dabei werden die Einhaltung der Vorschriften und Gesetze, aber auch Anlagen und Maschinen kontrolliert.

Autor: WEKA Fachredaktion

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