Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Sozialer Arbeitsschutz

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der soziale Arbeitsschutz dient dem Schutz schutzbedürftiger Personen. Er ist Teil des Arbeitsschutzes. Dabei richtet er sich mit besonderen Schutzrechten in erster Linie an Jugendliche, werdende Mütter und Schwerbehinderte. Diese Personengruppen profitieren von dem sozialen Arbeitsschutz insofern, als dass er sie vor gefährlichen Einflüssen am Arbeitsplatz bewahrt. Damit der soziale Arbeitsschutz Beachtung und Anwendung findet, wurden einige Vorschriften und Gesetze erlassen. Hierzu zählen der Kinder- und Jugendarbeitsschutz, der Frauen- und Mutterarbeitsschutz, das Arbeitszeitgesetz und die Sozialvorschriften im Straßenverkehr. Sie beinhalten Mindestanforderungen, die von den Unternehmen berücksichtigt werden müssen. Das primäre Ziel des sozialen Arbeitsschutzes besteht darin, schutzbedürftige Personen vor Überforderung und damit einhergehenden Gesundheitsschädigungen zu bewahren. Doch auch das Verhindern von Unfällen zählt zu den Zielen des sozialen Arbeitsschutzes.

Inhalte des sozialen Arbeitsschutzes

Während der allgemeine Arbeitsschutz Leben und Gesundheit der Arbeitnehmer im Hinblick auf die Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit fördern soll, beinhaltet der soziale Arbeitsschutz beispielsweise konkrete Regelungen zu den Themen Arbeitszeit und Kündigung. Dabei soll das Arbeitszeitgesetz Überforderung und unnötige Belastung der Mitarbeiter verhindern, die durch zu lange Arbeitszeiten, zu kurze Ruhephasen oder belastende Schichtarbeit entstehen und langfristige gesundheitliche …

Autor: Dr. Eckard Bulla 

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