23.06.2016

Demografischer Wandel

Unter dem Begriff „demografischer Wandel“ fasst man Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung zusammen. Dazu zählen vor allem die Geburten- und die Sterberate, Migration, aber auch das Verhältnis und die Altersstruktur von männlichen und weiblichen Personen in der Bevölkerung. In Deutschland und in den meisten industrialisierten Ländern ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine deutliche Tendenz des Geburtenrückgangs zu beobachten, sodass Europa heute die durchschnittlich älteste Bevölkerung hat.

Altersstruktur der Bevölkerung

Ein wichtiger Faktor des demografischen Wandels ist die Altersstruktur einer Bevölkerung, die sich aus der Geburten- und der Sterberate (auch Mortalität) ergibt. In Deutschland ist die Geburtenrate seit den 70er-Jahren geringer als die Sterberate. Das hat auch zur Folge, dass die Bevölkerung der Bundesrepublik insgesamt älter wird. Die Geburtenrate liegt in Deutschland seit 30 Jahren bei etwa 1,4 Kindern pro Frau und damit deutlich unter dem Bestanderhaltungsniveau von 2,1 Kindern pro Frau.

Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung, die bei Frauen im Schnitt 82 Jahre und bei Männern 76 Jahre beträgt, steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil jüngerer Menschen. Den größten Bevölkerungsanteil machen in Deutschland Personen über 50 aus.

Migration

Migration zählt ebenfalls zu den wichtigsten Einflüssen der Bevölkerungsstruktur. Unter den Begriff Migration fallen dabei alle Zu- und Fortzüge in einem bestimmten Zeitraum, deren Differenz …

Autor: WEKA Fachredaktion

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