16.12.2015

Rufbereitschaft

Die GmbH von A-Z

Rufbereitschaft ist dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitnehmer sich nicht an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle bereithalten muss, sondern nur jederzeit erreichbar sein muss, um seine beruflichen Aufgaben auf Abruf unverzüglich wahrnehmen zu können. Der Arbeitnehmer kann sich innerhalb eines zuvor vereinbarten Gebiets an einem Ort seiner Wahl aufhalten, der dem Arbeitgeber anzuzeigen ist oder von dem aus er über Piepser oder Handy jederzeit erreichbar ist. Der Arbeitnehmer kann während seiner Rufbereitschaft durchaus zum Essen ins Restaurant gehen und ein Handy mitnehmen oder im Betrieb eine Erreichbarkeitsnotiz hinterlassen. Die Wahl des Aufenthaltsorts ist aber so zu treffen, dass im Bedarfsfall die rechtzeitige Arbeitsaufnahme möglich ist.

Die Flexibilität der Rufbereitschaft

Die deutsche Wirtschaft unterliegt im Zuge der fortschreitenden Öffnung der Märkte einem erhöhten Wettbewerbsdruck. Um zu bestehen, ist es oftmals entscheidend, wie schnell ein Unternehmen auf bestimmte Entwicklungen reagieren kann und in welcher Zeit Probleme gelöst werden können. Daher verpflichten Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer in zunehmendem Maße zur Verfügbarkeit auf Abruf. Solche Rufbereitschaften erstrecken sich zumeist auf Zeiten außerhalb der betrieblichen Arbeitszeit. Die Dauer erstreckt sich in der Praxis häufig über längere Zeiträume, sie kann durchaus auch Monate betragen.

Maximale Entfernung oder Zeiträume vereinbaren

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihren Rufbereitschaftsvereinbarungen die …

Autor: Dr. Stephanie Kaufmann-Jirsa (Die Rechtsanwältin ist Autorin zahlreicher Fachbücher und unsere Expertin für Rechtsthemen.)

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