Lexikonstichwort | Beitrag aus „Gefahrguttransport nach ADR/RID“ 10.10.2016

Freigestellte Mengen

Gastransporter

Sollen sehr kleine Mengen an Gefahrgut, z.B. Proben, versandt werden, kann möglicherweise die Anwendung von Kapitel 3.5 ADR/RID/ADN/IMDG-Code interessant sein. Dieses Kapitel regelt, unter welchen Bedingungen verpackte gefährliche Güter in freigestellten Mengen (engl. „excepted quantities“) befördert werden dürfen. Die maximale Menge an Gefahrgut pro Versandstück beträgt 1 kg bzw. 1 l.

Freigestellte Mengen nach Kapitel 3.5 ADR/RID/ADN/IMDG-Code

Kapitel 3.5 stellt Transporte von gefährlichen Gütern weitgehend von der Anwendung des ADR/RID/ADN/IMDG-Code frei, sofern die angegebenen Mengen nicht überschritten werden und die Verpackungsvorgaben – dreifache Verpackung (Innen-, Zwischen- und Außenverpackung) – eingehalten werden. Weiterhin besteht eine Einschränkung hinsichtlich der Anzahl von Versandstücken in einem Fahrzeug oder Container. Jeder Stoff oder Gegenstand ist einem Code (E 0 bis E 5) zugeordnet. Dieser Code wird in Kapitel 3.5 ADR/RID/ADN/IMDG-Code spezifiziert. Dort ist festgelegt, welche Mengengrenze je Innenverpackung bzw. je Außenverpackung einzuhalten ist, um von den Erleichterungen profitieren zu können.

Die Zuordnung der zugelassenen Menge zu den einzelnen Codes ist in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Code

Höchstzulässige Nettomenge je Innenverpackung (für feste Stoffe in g und für flüssige Stoffe und Gase in ml)

Höchstzulässige Nettomenge je Außenverpackung (für feste Stoffe in g und für flüssige Stoffe und Gase in ml oder bei Zusammenpackung die …

Autor: WEKA Redaktion

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