08.01.2016

Energiesparen im Büro

Die Energiepolitik eines Unternehmens wird vom Topmanagement festgelegt. Ihre Ziele sind oft ehrgeizig – umgesetzt werden sie aber in vielen Einzelschritten, Tag für Tag, von jedem einzelnen Mitarbeiter. Praktische Tipps zum Energiesparen im Büro sind daher genauso wichtig wie große unternehmerische Entscheidungen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Energiesparen im Büro

Ein allgemeines Verständnis für die Notwendigkeit des Energiesparens und ein grundsätzlich verantwortungsvoller Umgang mit Energiequellen können heute bei den meisten Mitarbeitern vorausgesetzt werden. Bewusst Energie verschwenden wird kaum jemand. Dennoch gibt es immer wieder Wissenslücken, die für unnötigen Energieverbrauch sorgen. Mit gezielter Mitarbeitermotivation schafft man Abhilfe.

Ohne sie geht gar nichts: Wärme und Licht

Den weitaus größten Anteil des Energieverbrauchs im Büro macht nicht etwa die Bürotechnik aus. Vielmehr sind es zwei elementare Grundvoraussetzungen, die erst ermöglichen, dass Mitarbeiter überhaupt in den Räumen arbeiten können, nämlich Heizung und Licht. Bei beiden lässt sich mit einfachen Mitteln eine Menge Energie sparen:

Heizung: Kollegen sollten miteinander über das persönliche Wärmebedürfnis sprechen. So kann man sich auf einen Mittelwert einigen und verhindern, dass ein Mitarbeiter die Heizung auf Höchststufe stellt, nachdem ein anderer sie gerade komplett abgeschaltet hat. Der dauerhafte Betrieb auf mittlerer Stufe ist energieeffizienter als häufige extreme Wechsel. Während einer Stoßlüftung sollte die Heizung allerdings abgestellt werden.

Wichtig ist auch, die Temperatur an die unterschiedlichen Räume anzupassen. In der Teeküche wird man wahrscheinlich weniger Wärme benötigen als im Büro oder im Meetingraum.

Licht: Neben der generellen Verwendung von Energiesparlampen kann auch jeder einzelne Mitarbeiter auf seinen Umgang mit den Lichtquellen achten. So sollte die Schreibtischlampe nur bei Bedarf eingeschaltet werden; ein Dauerbetrieb auch bei Tageslicht ist nicht nur schlecht für die Energiebilanz, sondern auch für die Augen.

In Räumen, die nicht ständig benutzt werden, wie Küchen, Toiletten oder Konferenzräume, sollte das Licht ausgeschaltet werden, sobald man sie verlässt.

Mitarbeitersensibilisierung mit spezieller Software

Die angeführten Beispiele können die Möglichkeiten des Energiesparens im Büro nur anreißen. So ist ein weiterer großer Bereich, in dem Einsparungen möglich sind, die Bürotechnik. Hier geht es ebenfalls nicht nur darum, von vornherein energiesparende Geräte anzuschaffen. Der richtige Umgang der Mitarbeiter mit ihrem PC und/oder Notebook, mit Drucker, Scanner, Kopiergerät usw. kann trainiert werden. Redundanzen sollten vermieden werden; mehrere Kollegen bzw. Büros können z.B. einen gemeinsamen Kopierer verwenden.

Interessieren Sie sich für die vorgestellten Ideen und ihre Umsetzung und wollen Sie Ihre Mitarbeiter entsprechend schulen, so können Sie speziell darauf zugeschnittene Software nutzen! Ob es darum geht, Ihren Mitarbeitern Grundsätzliches zum Thema Energiemanagement zu vermitteln oder sie für Energiesparpotenziale in ihrem eigenen Arbeitsbereich zu sensibilisieren: Für jeden Bedarf gibt es unterstützende Produkte.

Autor: Susanne Niemuth-Engelmann