19.01.2018

Sind Sie Mindfit? Nein? Hier erfahren Sie, wie Sie sich mental fit für Ihr Amt machen

„Sie müssen mehr Sport treiben!“ Menschen wie Sie und ich hören solche wohlgemeinten Mahnungen von unseren Ärzten sicherlich mal hin und wieder: Stress, viel sitzen, viel reisen, unregelmäßige Ernährung ¬ mit Sicherheit nicht förderlich für ein gesundes und ausgewogenes Leben. Wie Sie mit wenigen Tricks Ihren Kopf fit halten, erfahren Sie hier.

Nerd mit Totenkopf vor Schultafel

Körper und Seele können nie getrennt voneinander betrachtet werden. Selbst langjährige Mediziner teilen diese Ansicht mittlerweile uneingeschränkt. Was sinnvoll und nachvollziehbar klingt, eröffnete leider einen nahezu unüberschaubaren Markt an Selbsthilfe- und Esoterikangeboten – mit teilweise unseriösen Erscheinungen im Windschatten. Lesen Sie hier, wie Sie einige Tipps der „Mindfitness“ in Ihren Arbeitsalltag im Rathaus integrieren können.

Was ist Mindfitness?

Mindfitness, Stressreduktion, Achtsamkeit oder auch „mindfull based stress reduction“ dringen immer mehr in den Arbeitsalltag ein, denn: Durch zu viel Stress, unnötige Emotionen und den schlechten Umgang damit erleiden wir immer mehr Krankheiten wie Burnout oder auch Depressionen. Ein wichtiges Hilfsmittel dazu sind einzelne kleine Übungen wie diese drei hier:

Drei kurze Tipps

„Drei tiefe Züge“: Wenn Sie morgens das Haus verlassen, atmen Sie drei Mal tief ein und wieder aus. Saugen Sie die klare und gesunde Morgenluft ein und stellen Sie sich damit auf einen Tag voller Kreativität und Selbstbewusstsein.

„Was ist wirklich wahnsinnig wichtig?“: Fokussieren Sie sich in Ihrem Arbeitsalltag immer nur auf die Dinge, die wirklich wichtig sind und keinen Aufschub dulden. Verlieren Sie sich nie auf Nebenkriegsschauplätzen und nehmen Sie nicht die schlechten Launen und Gefühle von anderen auf. Bleiben Sie immer Sie selbst und fokussieren Sie auf Ihre Aufgaben!

„Meditation im Schreiten“: Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Mediation und Achtsamkeitstrainings. Ein verlässlicher Weg ist dabei die sogenannte „Gehmeditation“: Nehmen Sie sich mehrmals am Tag ein paar Augenblicke Zeit und schreiten Sie in Ihrem Büro ein wenig auf und ab. Mit jedem langsamen Schritt atmen Sie ganz bewusst ein und atmen erst wieder aus, wenn Sie mit dem anderen Bein aufsetzen. Das machen Sie einige Augenblicke. Gern können Sie bei dieser Übung auch die Augen schließen.

Sie werden erkennen, dass Arbeit und Meditation keine grundsätzlichen Gegensätze sein müssen. Sie können immer wieder zahlreiche stressreduzierende Elemente in Ihren Arbeitsalltag integrieren, ohne großen Aufwand – dafür mit einem umso größeren Nutzen.

Quelle/Tipp
https://dfme-achtsamkeit.de/8-tipps-achtsamkeit-alltag/

Autor: Benjamin Heimerl (Benjamin Heimerl ist Wahlkampfberater und Autor von „Praktische Redenbausteine für Bürgermeister“.)