26.11.2015

Anerkennung für Engagement der Bürger

Als 40. Kommune im Land hat die rheinland-pfälzische Verbandsgemeinde Betzdorf die Ehrenamtskarte eingeführt. Der Chef der Staatskanzlei, Staatsekretär Clemens Hoch, und Verbandsbürgermeister Bernd Brato unterzeichneten jüngst eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Frankfurter Römerberg mit Rathaus

Rheinland-pfälzische Verbandsgemeinde Betzdorf führt Ehrenamtskarte ein

Mit der Ehrenamtskarte will Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen den Ehrenamtlichen für ihr Engagement danken und ihnen die verdiente Anerkennung zukommen lassen. Rund 80 Kommunen haben bereits ihr Interesse bekundet, an dem Projekt teilzunehmen. „Je mehr Städte und Gemeinden die Ehrenamtskarte einführen, desto mehr Vergünstigungen können landesweit angeboten werden. Ich möchte allen Ehrenamtlichen hier in der Verbandsgemeinde Betzdorf für ihren Einsatz danken und ihnen viel Freude bei der Nutzung der Ehrenamtskarte wünschen“, sagte Staatssekretär Clemens Hoch, Leiter der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Bernd Brato.

Brato freut sich, dass engagierte Bürger der Verbandsgemeinde Betzdorf in den Genuss der Karte kommen können: „Das Ehrenamt hat sich in unserer Gesellschaft als eine der tragenden Säulen entwickelt. Daher ist es nur konsequent, dem Ehrenamt mit der Ehrenamtskarte ein gesellschaftliches ‚Dankeschön‘ auszusprechen“, unterstrich er.

Die Karte kann erhalten, wer mindestens 16 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche, beziehungsweise 250 Stunden jährlich ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt. Die Inhaber können dann landesweit Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Die Karte wird von der Staatskanzlei ausgestellt, ist auf zwei Jahre befristet und kann danach erneut beantragt werden.

Weitere Informationen unter www.wir-tun-was.de

Autor: Wolfram Markus (Wolfam Markus ist Herausgeber des WEKA-Handbuchs "Kommunalpolitik")