Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Brandschutzmanagement“ 04.08.2016

Brandausbreitung

Unter dem Begriff Brandausbreitung versteht man ganz allgemein die Fortbewegung eines Brands auf Stoffe in Räumen, Gebäuden oder im Freien sowie das Übergreifen eines Brands auf angrenzende Räume, Abschnitte oder Bauwerke. Die Geschwindigkeit der Brandausbreitung kann von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. So spielen, unter anderem, die Beschaffenheit sowie die Anzahl der in den jeweiligen Räumen befindlichen brennbaren Materialien eine große Rolle. Auch Faktoren wie ein möglicher Funkenflug, Wind oder ganz allgemein die Menge an Sauerstoff, die dem Brandherd zugeführt wird, können die Brandausbreitung beeinflussen. Entscheidend für die Eindämmung der Brandausbreitung ist natürlich auch die Zeit, die von der Entdeckung des Brands bis zum Löschen durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr verstreicht.

Brandausbruchstelle

Als Brandausbruchstelle bezeichnet man die Stelle eines Brandobjekts, an der die Entzündung erfolgte. Nach DIN 14010 wird die Brandausbruchstelle durch folgende Angaben beschrieben: in Gebäuden durch die Lage im Gebäude und den Hauptinhalt des Raums; außerhalb von Gebäuden durch die Art des Raums oder der Anlage im Freien und den Hauptinhalt oder Hauptbestandteil.

Brandwände

In Gebäuden ist es äußerst wichtig, eine Brandausbreitung zu verhindern. Um also einer schnellen und großflächigen Brandausbreitung entgegenzuwirken, werden folglich Brandwände verwendet.

Brandwände werden als Trennwände zur Unterteilung ausgedehnter Gebäude in Brandabschnitte sowie …

Autor: WEKA Fachredaktion

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