01.12.2016

Mindestwärmeschutz

Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016

Der Mindestwärmeschutz von Bauteilen wird mit dem Ziel der Gewährleistung eines hygienischen Innenklimas in der DIN 4108-2 vom Februar 2013 (Mindestanforderungen an den baulichen Wärmeschutz) geregelt. Durch die Mindestanforderungen an Bauteilen wird der Mindestwärmeschutz der Bauteile festgelegt.

Eine wichtige Kenngröße für den Mindestwärmeschutz ist der Wärmedurchlasswiderstand R.

Anforderungen an den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2

Anforderungen an den Mindestwärmeschutz wärmeübertragender Bauteile werden in der DIN 4108-2 in der Weise gestellt, dass Mindestwerte für die Wärmedurchlasswiderstände R unterschiedlicher Bauteile gefordert werden – getrennt für schwere Bauteile (das sind Bauteile mit einer flächenbezogenen Masse von 100 kg/m 2 oder mehr) und leichte Bauteile (Bauteile mit einer flächenbezogenen Masse unter 100 kg/m 2 ) sowie für inhomogene nichttransparente wie beispielsweise Bauteile in Rahmen- und Skelettbauarten und transparente sowie teiltransparente Bauteile.

Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass Bauteile, die den Ausführungen des Beiblatts 2 der DIN 4108 entsprechen, als schimmelpilzfrei einzustufen sind.

Nachfolgend werden die Mindestanforderungen von verschiedenen Bauteilen aufgezeigt.

Tabelle 1: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz nach DIN 4108-2:2013-02 für Bauteile mit einer flächenbezogenen Masse von 100 kg/m 2 oder mehr in normal beheizten Gebäuden (auszugsweise)

Bauteilbeschreibung

Wärmedurchlasswiderstand R [m 2 K/W]

Außenwände; Wände …

Autor: Heike Kempf

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