21.07.2016

Kennzeichnung von Gefahrstoffen

Gefahrstoffmanagement

Seit 1. Juni 2017 dürfen gefährliche Stoffe und Gemische nur noch in Verkehr gebracht werden,
wenn sie der GHS-Kennzeichnung bzw. der CLP-Kennzeichnung entsprechen. Seit 2009 gilt in Europa die CLP-Verordnung, die unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt und nicht mehr in nationale Rechtsvorschriften umgesetzt werden muss. Die letzte Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Gefahrstoffkennzeichnung ist im Juni 2017 ausgelaufen.

Die neue Gefahrstoffkennzeichnung nach GHS

Der äußerlich sichtbare Unterschied zwischen der Kennzeichnung von Stoffen und Zubereitungen/Gemischen nach bisherigem EG-Recht und EG-CLP-Verordnung sind die geänderten Gefahrensymbole, die jetzt Piktogramme heißen. Während die bisherigen Gefahrensymbole in einem schwarzen Rechteck mit orangefarbenem Hintergrund dargestellt wurden, erscheinen die Gefahrenpiktogramme nach CLP-Verordnung in einem auf der Spitze stehenden Quadrat mit rotem Rand.

Gefahrensymbole

 

Die Gefahrensymbole im Transportrecht (dort als „Gefahrzettel” bezeichnet) bleiben unverändert und unterscheiden sich auch zukünftig von den GHS-Piktogrammen.

Gefahrstoffkennzeichnung Gefahrgutkennzeichnung

Außerdem gibt es nach CLP-Verordnung die beiden Signalwörter „Achtung” und Gefahr”, mit denen plakativ das Ausmaß einer Gefahr dargestellt werden soll.

 

Autor: Ulrich Welzbacher

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