25.11.2016

Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Wasserrecht

Das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) trat als Artikel 1 des Gesetzes zur Neuregelung des Wasserrechts am 01.03.2010 in Kraft. In § 1 WHG heißt es: „Zweck dieses Gesetzes ist es, durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen.“

Schutz von Oberflächengewässern, Küstengewässern und Grundwasser

Nach § 2 WGH gilt das Gesetz für oberirdische Gewässer, Küstengewässer, Grundwasser und Teile dieser Gewässer.

Gliederung des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG):

  • Kapitel 1 Allgemeine Bestimmungen [§§ 1 bis 5]
  • Kapitel 2 Bewirtschaftung von Gewässern [§§ 6 bis 49]
  • Kapitel 3 Besondere wasserwirtschaftliche Bestimmungen [§§ 50 bis 95]
  • Kapitel 4 Entschädigung, Ausgleich [§§ 96 bis -99]
  • Kapitel 5 Gewässeraufsicht [§§ 100 bis 102]
  • Kapitel 6 Bußgeld- und Überleitungsbestimmungen [§§ 103 bis 107]
  • Anlage 1: Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik
  • Anlage 2: Flussgebietseinheiten in der Bundesrepublik Deutschland

Einheitlich anzuwendendes Wasserrecht

Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) löste mit Wirkung zum 01.03.2010 das alte, in seinen Ursprüngen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts stammende Wasserhaushaltsgesetz ab. Neu sind Vollregelungen für wichtige Bereiche des Wasserrechts. Die stoff- oder anlagenbezogenen Regelungen (z.B. Anforderungen an Abwasseranlagen oder an Anlagen zum Umgang mit …

Autor: WEKA Redaktion

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