09.07.2015

Planspiel soll Regelungen der Mantelverordnung beleuchten

Mit Hilfe eines Planspiels zur Mantelverordnung möchte das Umweltbundesamt in den nächsten Monaten insbesondere klären, inwiefern die Mantelverordnung Mengenverschiebungen bei Bauabfällen zur Folge haben kann.

Mit diesem vom Umweltbundesamt (UBA) ausgeschriebenen Planspiel soll die Vollzugstauglichkeit der vorgesehenen Regelungen in der geplanten Mantelverordnung auf den Prüfstand gestellt werden.

Mit dem Planspiel, das vom Umweltbundesamt (UBA) initiiert wurde, soll die Vollzugstauglichkeit der vorgesehenen Regelungen in der geplanten Mantelverordnung auf den Prüfstand gestellt und deren Folgen einschließlich der Schätzung des Erfüllungsaufwands für Wirtschaft, Verwaltung und Bürger dargestellt werden. Das geschieht vor allem unter besonderer Berücksichtigung von Teilverordnungen, wie etwa Ersatzbaustoffverordnung und Bodenschutznovelle.

Damit soll unter anderem Befürchtungen über mögliche Stoffstromverschiebungen von einer bislang zulässigen Verwertung hin zu einer Beseitigung bei Anwendung der Mantelverordnung (MantelV) begegnet werden. Im Rahmen dieses für den Zeitraum von 15 Monate ausgelegten Vorhabens sollen maßgeblich RC-Baustoffe, Bau– und Abbruchabfälle sowie Bodenaushub betrachtet werden.

Autor: WEKA MEDIA Redaktion