04.02.2016

Immissionsschutzbeauftragter – machen Sie den Pflichtencheck

Ihre Aufgaben als Immissionsschutzbeauftragter sind manchmal komplex. Nutzen Sie die praktische Pflichtenübersicht „Immissionsschutz“, um den Überblick zu behalten.

Ein Immissionsschutzbeauftragter muss für genehmigungsbedürftige Anlagen benannt werden, die in besonderem Maße schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen können. Die Funktion Immissionsschutzbeaufragter wurde gesetzlich vorgeschrieben, weil ein Unternehmer die Pflichten, die sich aus dem Immissionsschutz ergeben, meist schon aus Zeitgründen nicht mit der notwendigen Sorgfalt wahrnehmen kann.

Bei der Anregung und Umsetzung neuer Maßnahmen besteht außerdem die Gefahr eines Interessenkonflikts zwischen Ökonomie und Ökologie. Die Aufgaben Immissionsschutzbeauftragter sind in der 5. BImSchV und in den §§ 54 bis 58 des BImSchG festgelegt.

Als Immissionsschutzbeauftragter haben Sie beratende Funktion

Als Immissionsschutzbeauftragter haben Sie innerbetrieblich nur beratende und unterstützende Funktion. Diese schließt insbesondere die folgenden Aufgaben ein:

  1. Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Verfahren
  2. Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Erzeugnisse
  3. Mitwirkung bei deren Umsetzung
  4. Kontrolle der Einhaltung aller relevanter Vorschriften
  5. Information und Aufklärung der Betriebsangehörigen
  6. Jährliche Berichterstattung an den Betreiber
  7. Stellungnahme zu immissionsrelevanten Entscheidungen des Unternehmens

Checkliste Immissionsschutz

Nutzen Sie die Pflichtenübersicht „Immissionsschutz“, um zu prüfen, ob Sie in Ihrem Unternehmen bereits alle relevanten Punkte in Bezug auf folgende Themen geklärt haben:

  • Organisatorische Maßnahmen
  • Genehmigung von Anlagen
  • Rechtlichen Anforderungen
  • Technische Maßnahmen
  • Abwasser
  • Betriebsstörung
  • Abscheideranlagen
Autor: WEKA Redaktion