10.10.2016

Unterweisung gemäß ADR 1.3

Jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße befasst ist, muss entsprechend ihren Verantwortlichkeiten und Funktionen eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR über die Bestimmungen erhalten haben, die für die Beförderung dieser Güter gelten.

Arbeiter vor Oelfässern

Jede Person, die mit der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße befasst ist, muss entsprechend ihren Verantwortlichkeiten und Funktionen eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 ADR über die Bestimmungen erhalten haben, die für die Beförderung dieser Güter gelten.

Diese Vorschrift gilt z.B. für das vom Beförderer oder Absender beschäftigte Personal, das die gefährlichen Güter beladende und entladende Personal, das Personal der Spediteure und Verlader sowie die an der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße beteiligten Fahrzeugführer, die nicht im Besitz einer Bescheinigung gemäß Abschnitt 8.2.1 ADR sind. (siehe Abschnitt 8.2.3 ADR)

Unterweisungspflicht nach GGVSEB

Der Unternehmer, Betriebsinhaber oder Behördenleiter muss dafür sorgen, dass die ihm obliegenden Pflichten durch Schulung und Unterweisung seinen Mitarbeitern bekannt gemacht werden. In der GGVSEB sind die Pflichten des Unternehmens in verschiedenen Facetten aufgeführt, sofern es an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt ist. Das Unternehmen und damit der Unternehmer in der Rolle als Absender, Beförderer, Verlader, Verpacker u.a.m. wird in den §§ 17 bis 35 GGVSEB auf die Pflichten verwiesen, die der Verordnungsgeber für derartige Aktivitäten vorgesehen hat. Speziell § 27 GGVSEB verlangt in den Absätzen 3 und 4 die Umsetzung der Unterweisungs- und Sicherungsbestimmungen und nimmt Verstöße dagegen als Ordnungswidrigkeiten in § 37 Nr. 19 c) und d) GGVSEB auf.

Autor: WEKA Redaktion