04.08.2016

Wandhydrant

Unter einem Wandhydrant versteht man eine ortsfeste Anlage zur Löschwasserversorgung, die durch einen Schlauchanschluss mit Strahlrohr an eine Feuerlöschleitung angeschlossen ist. Die technischen Anforderungen sind in der DIN EN 671-1 und DIN EN 671-2 geregelt. Wandhydranten werden grundsätzlich in zwei Typen unterschieden, in Wandhydranten mit formstabilen Schläuchen oder mit sog. Druckschläuchen aus synthetischem Material. Dabei werden in der Regel nur Wandhydranten mit formbeständigen Schläuchen als Selbsthilfemittel angesehen.

Unterscheidung in Wandhydranten Typ „F“ und „S“

Im Rahmen der DIN 14 461 werden zwei verschiedene Wandhydranten-Typen unterschieden, zum einen der Typ „S“, welcher zur Selbsthilfe dient und nicht als Löschwasserentnahmestelle für die Feuerwehr geeignet ist. Dies ergibt sich unter anderem dadurch, dass dieser Typ direkt an das Trinkwassernetz angeschlossen wird und damit die Löschleistung begrenzt ist. Bei diesem Typ besteht der vorhandene Schlauch zwingend aus formstabilem Material, da er dadurch als Selbsthilfemittel besser geeignet ist. Wandhydranten Typ „F“ stellen die andere Variante dar, hierbei kann der Schlauch entweder aus formstabilem Material bestehen oder es kann sich um einen synthetischen Druckschlauch handeln. Der bedeutende Unterschied besteht darin, dass diese Wandhydranten auch als Löschwasserentnahmestellen für die Feuerwehr geeignet sind. Sofern ein synthetischer Druckschlauch verwendet wird, handelt es sich um kein geeignetes …

Autor: WEKA Fachredaktion

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