04.08.2016

Brandschutz in Kindertageseinrichtungen

Notausgang

Dem Brandschutz in Kindertageseinrichtungen gilt besondere Aufmerksamkeit. Der Begriff Kindertageseinrichtung fasst Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zusammen. Je nach Region werden diese Einrichtungen unterschiedlich betitelt.

  • Für Kinder bis zum dritten Lebensjahr gibt es die Kinderkrippe.
  • Zwischen dem dritten und dem sechsten Lebensjahr besuchen sie in aller Regel den Kindergarten.
  • Sobald sie ab dem sechsten Lebensjahr im Grundschulalter sind, können sie vor und nach der Schule den Kinderhort besuchen.
  • Einrichtungen, die alle drei Altersgruppen umfassen, werden als Kindertagesstätte bezeichnet.
  • Auch die Tagespflege von Kindern wird zu den Kindertageseinrichtungen gezählt.

Ziel einer jeden Einrichtung muss es sein, den Kindern so früh wie möglich die Bedeutung des Brandschutzes näher zu bringen. Hierbei empfiehlt sich beispielsweise das spielerische Näherbringen der Bedeutung der Kennzeichnungen.

Denkbar wäre, diese im Rahmen eines Stuhlkreises zu erklären. So lernen die Kinder, welches Schild welche Bedeutung hat und was sie im Brandfall tun müssen. Natürlich ist dies nur bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr möglich. Aber sobald ältere Kinder die Schilder verstanden haben, geben sie dies in aller Regel auch an die jüngeren Kinder weiter.

Brandschutz in Kitas – die 6 wichtigsten Punkte

Für die Gewährleistung der Sicherheit der Kinder gilt es, die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  • Schilder und Kennzeichnungen sind auf Augenhöhe der Kinder anzubringen.
  • Zusätzliche Kennzeichnungen der Fluchtwege auf dem Boden sind empfehlenswert.
  • Jeder Gruppenraum sollte über eine Tür zum Außengelände verfügen.
  • Besondere Beachtung gilt der Küche in einer Kindertageseinrichtung. Diese sollte geschlossen und für die Kinder allein nicht zugänglich sein.
  • Feuerzeuge und Streichhölzer dürfen nicht offen herumliegen.
  • Schlafräume sollten Fenster aufweisen, die weit zu öffnen sind, und sich im Erdgeschoss befinden.

Besondere Sicherheit muss auch im oberen Geschoss einer Kindertageseinrichtung gewährleistet sein. Hier sollten sich Fluchtrutschen befinden, die direkt ins Freie führen. So kann das Gebäude am schnellsten evakuiert werden. Im Hinblick auf den Sammelpunkt für den Brandfall sollte ein Ort auf dem Außengelände gewählt werden, der den Kindern vertraut ist. Hier wären beispielsweise der Sandkasten oder die Rutsche eine denkbare Anlaufstelle.

Autor: WEKA Fachredaktion

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