Fachbeitrag | Beitrag aus „Brandschutz im Bild“
08.06.2016

Wandhydrantenanlagen

Autor: (Dipl.-Ing. Jan Klemme)

Schnellüberblick

Der nachfolgende Beitrag beschreibt die unterschiedlichen Bauformen und Typen der Wandhydrantenanlagen und vermittelt dem Leser Grundlagen für die Auslegung einer Wandhydrantenanlage. Dabei orientiert sich der Beitrag im Wesentlichen an der DIN 14462.

Wandhydranten sind teilweise in Sonderbauten vorgeschrieben. Unter bestimmen Voraussetzungen können diese auch bei der Berechnung der notwendigen Löschmitteleinheiten nach ASR A 2.2 mit berücksichtigt werden.

Einführung

Wandhydrantenanlagen sind ortsfeste, nicht selbsttätige Löschanlagen, die der Löschwasserversorgung und der Brandbekämpfung für die Feuerwehr sowie dem Laien und unterwiesenen Personen zur Entstehungsbrandbekämpfung dienen. Dabei werden zwei verschiedene Typen unterschieden: der Typ F (Feuerwehr), welcher für die Feuerwehr und den Laien vorgesehen ist, sowie der Typ S (Selbsthilfe), der als reine Selbsthilfeeinrichtung dient. An den Typ S können keine Schläuche der Feuerwehr angeschlossen werden.

Die Löschwasserleitungen „trocken“ werden in einem eigenen Kapitel (Löschwasserleitung „trocken“) behandelt. Diese sind ausschließlich für die Nutzung durch die Feuerwehr vorgesehen.

Der Wandhydrant besteht im Wesentlichen aus dem Schrank, einem Schlauchanschlussventil, einer Schlauchhaspel mit formstabilem Schlauch (in besonderen Fällen auch Flachschlauch) und einem Strahlrohr.

Die wichtigsten Angaben zu einer Wandhydrantenanlage sind dem Brandschutzkonzept (BSK) zu entnehmen. …

Autor: Jan Klemme

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