23.06.2016

Lötarbeitsplatz

Sicherheitsingenieur

Lötarbeitsplätze sind speziell für das Löten von Metallen eingerichtete Arbeitsplätze, an denen mit entsprechender Ausrüstung und verschiedenen Lötverfahren Metalle miteinander verbunden werden.

Grundsätzlich wird bei den Verfahren zwischen

  • Weichlöten
  • Hartlöten und
  • Hochtemperaturlöten

unterschieden, die sich nach der Schmelztemperatur des verwendeten Lots richten und somit zwischen 450 und 900° C liegen. Da durch Brenngase, elektrischen Strom und Strahlung verschiedene Gefährdungen beim Löten bestehen, werden an Lötarbeitsplätzen besondere Anforderungen hinsichtlich der Sicherheit des Anwenders gestellt.

Gefährdungen an Lötarbeitsplätzen

An Lötarbeitsplätzen gilt es vor allem drei Hauptgefährdungen zu beachten:

Tipp: Infos zu Gefährdungen und Schutzmaßnahmen und zum Einrichten von Lötarbeitsplätzen und zahlreiche Checklisten zu Heißarbeiten finden Sie in „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“.

Anforderungen an Lötarbeitsplätze

An Lötarbeitsplätze werden aufgrund der zahlreichen Gefährdungen, die beim Ausüben der Lötverfahren bestehen, einige Anforderungen gestellt. Grundvoraussetzung ist, dass die Fläche des Lötarbeitsplatzes ein Mindestmaß von 4 m2 nicht unterschreitet und dass diese deutlich von Verkehrswegen abgegrenzt ist.

Essenziell ist darüber hinaus das Vorhandensein einer geeigneten Lüftungstechnik in Form einer Absaugung an der Entstehungsstelle. Hierdurch wird effektiv verhindert, dass Schadstoffe in die Atemluft gelangen. Erste-Hilfe- und Feuerlöscheinrichtungen sind …

Autor: WEKA Redaktion

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