23.06.2016

Sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen

Sicherheitsingenieur

Um ein sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen zu gewährleisten, müssen Sie vor allem die Themen Brandschutz und Staubbelastung in den Fokus nehmen.

Was sind Holzbearbeitungsmaschinen

Unter dem Begriff Holzbearbeitung versteht man im Allgemeinen Arbeitsvorgänge mit dem Werkstoff Holz, dabei werden jede Art von Maschinen die zur Bearbeitung des Rohstoffes Holz geeignet sind eingesetzt. Hierbei kann es sich beispielsweise um

handeln. In der Regel findet die Bearbeitung in Schreinereien, Tischlereien oder Zimmereien, also sogenannten Holzbearbeitungswerkstätten, statt.

Gefährdungen bei Holzbearbeitungsmaschinen

Durch die Verwendung des Werkstoffs Holz können sich verschiedene Gefährdungen ergeben, die von einer Brandgefährdung bis hin zu gesundheitlichen Schäden der Atemwege von Mitarbeitern führen können. Zu den Gefährdungen zählen unter anderem:

  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Verletzungsgefahren durch bewegte Maschinenteile
  • Gefahren durch unkontrolliert bewegte Teile
  • Gefährdungen für die Atemwege

Wie bereits erwähnt kann es vor allem durch Funkenflug oder nicht beachten eines Rauchverbots zu einer Brandentwicklung kommen. Durch die langjährige Inhalation von Holzstaub kann es zu einer erheblichen Gefährdung und Erkrankung der Atemwege kommen, es können sich aber auch Allergien gegen den Werkstoff entwickeln.

Schutzmaßnahmen

Beim Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen sollte niemals auf die persönliche Schutzausrüstung verzichtet werden, hierbei kann es sich beispielsweise um Schutzbrillen, Gehörschutz, Atemschutz oder Sicherheitsschuhe handeln. Des weiteren ist es unerlässlich, beim Einsatz von Holzbearbeitungsmaschinen einen Handvorschub zu verwenden, um das Risiko von Handverletzungen zu verringern.

Die Maschinen sind regelmäßig auf Sicherheit zu prüfen und sollten nur von unterwiesenem Personal bedient werden.

Autor: WEKA Redaktion

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